Dieser Zitronen-Mohn-Gugelhupf ist ein echter Klassiker aus der Harzer Backstube: saftig, aromatisch und so einfach zuzubereiten, dass er auch für Backeinsteiger gelingt. Der intensive Zitronengeschmack harmoniert wunderbar mit dem nussigen Aroma des Mohns – und das Beste: Der Gugelhupf bleibt mehrere Tage frisch.
In Clausthal-Zellerfeld wird dieser Kuchen gerne zu Kaffeerunden und Familientreffen gebacken. Mit einer Prise Harzer Handwerkskunst und frischen Zitronen aus dem Supermarkt entsteht ein Kuchen, der Eindruck macht – ohne stundenlangen Aufwand.

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (155°C Umluft) vorheizen. Eine Gugelhupfform (ca. 22–24 cm Durchmesser) gründlich einfetten und mit Mehl bestäuben, damit sich der Kuchen später gut löst.
Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine hellcremig aufschlagen. Das dauert etwa 3–4 Minuten – je länger, desto luftiger wird der Teig.
Die Eier einzeln unterrühren, jedes Ei ca. 30 Sekunden gut einarbeiten. Dann Zitronenschale (bio-Zitrone verwenden!) und Zitronensaft dazugeben und kurz vermischen.
Mehl, Backpulver und Salz sieben und abwechselnd mit der sauren Sahne in den Teig rühren. Zuletzt den gemahlenen Mohn unterheben. Den Teig nicht zu lange rühren – nur bis alles glatt verbunden ist.
Den Teig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen ca. 50–55 Minuten backen. Stäbchenprobe: Ein Holzspieß sollte sauber herauskommen. Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen.
Puderzucker sieben und mit frisch gepresstem Zitronensaft zu einem glatten, dickflüssigen Guss verrühren. Den noch leicht warmen Gugelhupf gleichmäßig damit überziehen, sodass der Guss schön an den Seiten herunterläuft.
Den Gugelhupf alternativ nur mit Puderzucker bestäuben – klassisch und zeitlos schön. Besonders saftig wird er, wenn die saure Sahne zimmertemperiert ist. Reste luftdicht aufbewahren – am 2. Tag schmeckt er noch intensiver!