Dieser Harzer Honigkuchen mit Walnüssen ist ein echtes Stück Harz – saftig, aromatisch und mit dem unverwechselbaren Geschmack von regionalem Bienenhonig. Das Rezept aus unserer Harzer Backstube ist einfach nachzubacken und gelingt auch Anfängern auf Anhieb.
Was diesen Kuchen besonders macht? Der Harzer Honig sorgt nicht nur für Süße, sondern gibt ihm eine leichte blumige Note, die wunderbar mit den gerösteten Walnüssen und dem Hauch von Lebkuchengewürz harmoniert. Ein Kuchen, der nach Waldspaziergang und heißem Tee am Kaminfeuer riecht.
Perfekt für Herbst und Winter, aber eigentlich das ganze Jahr über ein Genuss – ob als Kaffeekuchen am Nachmittag oder als kleines Mitbringsel.

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (155°C Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (25 cm) gut einfetten und mit Mehl bestäuben. Walnusskerne grob hacken und beiseite stellen.
Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Zimt in einer Schüssel vermischen. Das Lebkuchengewürz gibt dem Kuchen seine typische Harzer Note – wer es intensiver mag, kann noch eine Prise Kardamom dazugeben.
Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät cremig schlagen (ca. 3–4 Minuten). Eier einzeln unterrühren. Honig und saure Sahne hinzufügen und gut verrühren. Die Mehlmischung portionsweise unterheben, bis ein glatter Teig entsteht – nicht zu lange rühren.
Die gehackten Walnüsse (bis auf 2 EL für die Deko) vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben. Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glatt streichen. Restliche Walnüsse oben aufstreuen.
Im vorgeheizten Ofen ca. 50–55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Ein Holzspieß muss trocken herauskommen. Falls der Kuchen oben zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken. Noch 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen.
Für die Glasur 2 EL flüssigen Honig erwärmen und den noch leicht warmen Kuchen damit bestreichen. Der Glanz macht den Kuchen nicht nur schöner, sondern hält ihn auch länger saftig.
Harzer Honigkuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser – die Aromen des Honigs und der Gewürze entfalten sich beim Ruhen richtig. Hält sich gut eingewickelt 4–5 Tage frisch. Wer mag, serviert ihn mit einem Löffel Schlagsahne.